VOGT Maschinenbau GmbH, Berlin
Zyklusprogramm Presse / Zykluspresse

Damit aus Ideen Maschinen werden ...

 

Praxisbeispiel eines einfachen, vorprogrammierbaren
Temperatur- und Druckzyklus´ an einer Laborpresse
(Erläuterungen zum Bild unten)

 
 

Punkt 1.  Erreichen von Druck1 startet den Heizprozess. Zeit1 beginnt zu laufen.

Punkt 2.  START - Signal für die Heizung erfolgt automatisch von der Steuerung nach Erreichung von Druck1. Die Heizung fährt automatisch auf der Basis ihrer PID-Parameter den zuvor eingestellten Temperatur - Sollwert an.

Punkt
3. Druck1 wird gehalten für die Zeit1, auch wenn schon vorher Erreichung der Solltemp1 stattgefunden hat; wenn Zeit1 schon vorher abgelaufen sein sollte, dann wird auf die Erreichung der Solltemperatur gewartet, bis das Druckniveau2 angefahren wird.

Punkt 4. Nach Ablauf von Zeit2 wird der Kühlprozess eingeleitet. (Keine Rampenkühlung!)

Punkt 5. Wenn unterer Temperaturpunkt erreicht ist, dann endet der gesamte Zyklus. Wenn Zeit3 vorher abgelaufen ist, dann endet der Zyklus nach Ablauf der Zeit3. Wenn die Zeit3 noch laufen sollte, obwohl der untere
Temperaturpunkt erreicht wurde, dann endet der Zyklus vorher, nämlich schon bei Erreichen vom unteren Temperaturpunkt.

Punkt
6. Zeitablauf Zeit3 oder das (ggf. frühere) Erreichen vom unteren Temperaturpunkt führen zum Ende des Zyklus´ und damit zum automatischem Öffnen des unteren verfahrbaren Presstisches für die Dauer einer vor programmierbaren Rückhubzeit.

Punkt 7. Kühlung und Heizung werden beide automatisch abgeschaltet + Tonsignal für Prozessende.

(Entlastungsimpulse /
Entgasungsimpulse werden automatisch, zyklisch für die gesamte Versuchsdauer ausgeführt, damit nicht Druckerhöhungen stattfinden, während die Maschine sich in der Aufheizphase befindet / Thermische Ausdehnung erhöht den Druck)

 

 

 

Ein Zyklus (vom hier gezeigten Grundprinzip) ist temperaturseitig getrieben;
dies bedeutet, dass die Temperatur der Engpassfaktor ist; der Pressdruck eines Folgeschrittes
wird erst verändert, wenn eine bestimmte SOLL - Temperatur erreicht worden ist.

 
 

Die hier dargestellte Druckkurve wird nicht auf der Basis eines Druckproportionalventils realisiert, sondern unter Verwendung einer im Anspruch reduzierten Hydraulik. Hieraus folgend können Druckreduzierungen über einen Entlastungsimpuls realisiert werden. Dies ist eine kostengünstige alternative zur aufwendigeren Druckproportionalventiltechnik.

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Stand der letzten Aktualisierung: 19. Januar 2009